Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Erfahrenen Psychotherapeuten integrieren verschiedene Therapieverfahren.
Entsprechend unseren Aus- und Fortbildungen greifen wir ggf. zurück auf folgende Verfahren: Familientherapie EMDR Systemische Psychotherapie (insbes. nach Steve de Shazer) Natürlich sind uns einzelne verhaltenstherapeutische Interventionen geläufig. Wir führen aber keine Verhaltenstherapie durch.
Psychiatrische Gesprächsführung
Als Fachärzte für Psychiatrie behandeln wir mittels psychiatrischer Gesprächsführung. Sie wird an den individuellen Fall – der vorliegenden Erkrankung entsprechend – angepasst.
Natürlich bietet es sich an, dabei geeignete Interventionen aus verschiedenen Therapieverfahren einfließen zu lassen.
Die Grundannahme der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
Die „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ wurde Ende der 60íger Jahre unter Mitwirkung der Krankenkassen in Deutschland entwickelt. Sie wird wegen ihres breiten Indikationsspektrums häufig genutzt. Ihre Wirksamkeit ist für viele psychische Indikationen belegt. Der Wortteil „Tiefe“ in Tiefenpsychologie verweist dabei sowohl auf die verborgene Tiefe des Unbewussten (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive und Konflikte), als auch auf die „Tiefe der Zeit“, also die fortdauernden Einflüsse aus Kindheit und Jugend.
Die „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ wurde Ende der 60íger Jahre unter Mitwirkung der Krankenkassen in Deutschland entwickelt. Sie wird wegen ihres breiten Indikationsspektrums häufig genutzt. Ihre Wirksamkeit ist für viele psychische Indikationen belegt. Der Wortteil „Tiefe“ in Tiefenpsychologie verweist dabei sowohl auf die verborgene Tiefe des Unbewussten (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive und Konflikte), als auch auf die „Tiefe der Zeit“, also die fortdauernden Einflüsse aus Kindheit und Jugend.
Der Grundkonflikt
Im Rahmen der TP geht man davon aus, dass in der Tiefe liegende, unbewusste psychische Vorgänge eine Wirkung auf die psychische Gesundheit des Menschen haben.
Unbewusste Konflikte oder verdrängte Erfahrungen sind ein Ansatzpunkt, um psychische Störungen zu behandeln. Grundkonflikte stammen aus der Vergangenheit, insbesondere aus der frühen Kindheit der Patienten.
Die tiefenpsychologische PT fokussiert auf solche Grundkonflikt. Sie bearbeitet sie ansatzweise. (Die Psychoanalyse mit ihrem großen Zeitrahmen geht dabei viel weiter.)
Der Schwerpunkt der Therapie liegt auf reaktualisierten, unbewussten Konflikten, die aktuell zu Kompromissbildungen in Form krankheitswertiger Symptome führen. Auslöser sind aktuelle Lebensereignisse (Versuchungs- oder Versagungssituationen).
Verhaltenstherapie gegenüber tiefenpsychologisch fundierter PT
Im Unterschied zur Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt deutlich weniger auf der unmittelbaren Beeinflussung des Verhaltens des Patienten, sondern auf einer Klärung der zugrundeliegenden Ursachen, wodurch in der Folge eine Verringerung der Beschwerden eintreten soll.
Für wen eignet sich Tiefenpsychologie?
Die Methode eignet sich besonders zur Nachreifung (bis ca. 3. Lebensjahrzehnt) und des Weiteren für Erwachsenen, die aufgrund von aktuellen Konflikten im Privat- oder Berufsleben eine psychische Erkrankung entwickelt haben. Auslöser sind aktuelle Lebensereignisse. Dabei werden konfliktbezogene Übertragungsmuster in den Außenbeziehungen des Patienten gesucht und dort im Hier-und-Jetzt der Realbeziehungen (z. B. zum Partner, dem Chef usw.) bearbeitet. Der Schwerpunkt der Therapie liegt auf reaktualisierten, unbewussten Konflikten, die aktuell zu Kompromissbildungen in Form krankheitswertiger Symptome führen. – Die erforderlichen Ressourcen sind vielfältig und werden während der probatorischen Sitzungen überprüft.
Familientherapie
Die wenigsten Erkrankungen tangieren nur ein Individuum. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Bei der Behandlung spielt die Wechselwirkung des Einzelnen mit seinen Mitmenschen, ob nun beruflich, oder privat, eine ganz erhebliche Rolle. Oft zeigt sich, dass Patienten nicht eine isolierte eigene Erkrankung zur Behandlung bringen, sondern Mitbetroffenen den Zugang zur Behandlung ebnen können. Die Methode vertieft diagnostische und therapeutische Aspekte bei der Behandlung. Oft ermöglicht die Familientherapie eine Besserung, wenn man mit anderen Behandlungsformen an Grenzen stößt.